11. Schloss Wendgräben mit Park, Möckern

Ruhig und abgeschieden am Rande des Flämings findet man ein besonderes Kleinod im Landkreis Jerichower Land: Schloss und Park Wendgräben.

Der Park ist ein exemplarisches Beispiel für einen Landhauspark aus dem frühen 20. Jh. Wesentliches Merkmal ist die vom Schloss ausgehende Nord-Südachse, die das Schloss weithin sichtbar machen.

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Das Schloss und die Parkanlage in Wendgräben zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen der Bau- und Gartenkunstgeschichte in Sachsen-Anhalt zu Beginn der Moderne. Der Architekt Herman Muthesius entwarf 1910 das Gebäude im Auftrag der in Loburg ansässigen Adelsfamilie von Wulffen im Stil englischer Landhäuser mit einer markanten Natursteinfassade, wobei das Material von Granitfindlingen aus der näheren Umgebung stammt. Garten und Parkanlage entstanden nach den Entwürfen Walther von Engelhardts, seinerzeit Stadtgartendirektor der Stadt Düsseldorf und wie Herman Muthesius Vertreter einer modernen Architektur- und Gartenkunstbewegung.

Das im Sinne eines „erweiterten Wohnraums“ formal gestaltete Gebäudeumfeld besteht aus einer erhöhten Terrasse, von dem der Blick über ein Wasserbassin in die offene Wiesenlandschaft geführt wird. Von der Terrasse gelangt man in einen farbenreichen Blumengarten, an den sich ein weitläufiger (Wald-) Park anschließt.


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