20. Landschaftspark Degenershausen

Unweit der Burg Falkenstein im Harz schmiegt sich der idyllische Landschaftspark Degenershausen in die hügelig bewegte Landschaft des Harzes. Die 12 Hektar große Anlage ist ein dendrologisches Kleinod: Über 175 Arten und Sorten einheimischer und exotischer Gehölze begeistern Gehölzliebhaber und schaffen eine imposante Herbstfärbung. Der Park enthält markante Einzelbäume, blühende Wiesen und einen kleinen Teich. Besonders sehenswert sind der 16 Meter hohe Obelisk, der an den Parkgründer Degener erinnert, und der 1200m² Staudengarten mit internationalen Pflanzenzüchtungen.

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Der Anfang des Landschaftsparkes Degenershausen liegt im Jahr 1834, als der Amtsrat Johann Christian Degener das Areal zwischen Neuplatendorf und der Gärtnerei der Burg Falkenstein seiner Tochter zur Hochzeit schenkte. An dieses Geschenk war die Bedingung geknüpft, diesem Areal den Namen “Degenershausen” zu geben. Der strahlende Obelisk als zentrales Element der Parkausstattung ist ein Monument zum Gedenken an den Amtsrat Degener.

Die Parkanlage selbst wurde ein Jahr später angelegt. Mit einer Größe von 12 Hektar besteht sie in ihrer heutigen Form seit 1924. Das Wegenetz von ca. 2,8 km Länge bietet dem Besucher eine gute Möglichkeit, den Park zu entdecken.

Der Landschaftspark Degenershausen ist eingebettet in das idyllische Selketal, welches den Besuchern eine Vielfalt an Wanderrouten bietet. Die fast benachbarte Burg Falkenstein - durch den Sachsenspiegel, das älteste deutsche Rechtsbuch, weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt - ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten an der "Straße der Romanik".


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