15.09.2017

Hundisburg und Sangerhausen kooperieren

Eine Kooperationsvereinbarung zur gegenseitigen touristischen Bewerbung des barocken Schloss- und Gartenensembles Hundisburg und des Europa-Rosariums Sangerhausen wurde gestern im Schloss Hundisburg unterzeichnet. Haldenslebens stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Wendler, der Geschäftsführer der Rosenstadt Sangerhausen GmbH Uwe Schmidt und der Vorsitzendende der Kulturlandschaft Haldensleben-Hundisburg e.V. Joachim Hoeft besiegelten auf Schloss Hundisburg die Zusammenarbeit.

Gegenseitige Informationstafeln am Schloss und im Rosarium, die gegenseitige Bewerbung in den Gastgeberverzeichnissen, die Mitgabe von Informationsmaterial zu Messen und gegenseitige Präsentationen auf eigenen Veranstaltungen sollen jeweils zum Besuch des anderen Standortes anregen.

 Als Zeichen der nun offiziell vollzogenen Partnerschaft pflanzten Sangerhausens Rosenkönigin Luisa I. und Uwe Schmidt am Durchgang zum Barockgarten eine historische Kletterrose der Sorte „Jaques Cartier“, die es halbschattig bevorzugt und optisch gut mit der gegenüber wachsenden Strauchrose harmonieren wird.

Das Schloss mit dem umgebenden Gartenensemble aus Barockgarten und dem Landschaftspark Althaldenleben-Hundisburg und das Europa-Rosarium Sangerhausen gehören zu den TOP-Standorten der „Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt“. Mit dieser Kooperation sind Schloss und Rosarium und damit auch Haldensleben und Sangerhausen Vorreiter im Gartenträume-Netzwerk. Bisher gab es eine solch intensive und zielgerichtete Zusammenarbeit noch nicht. 

Bärbel Schön als Geschäftsführerin des Landestourismusverbandes betonte die Bedeutung von Netzwerkarbeit: „Dies ermöglicht die Wahrnehmbarkeit auf größerer Ebene, bindet Potential und verstärkt die Zugkraft dieser beiden Leuchttürme der Gartenträume.“ Um die 100.000 Besucher erfreuen sich jährlich an den rund 8.700 Rosensorten und -arten. Diesen dort eine direkte Empfehlung für Hundisburg mit auf den Weg zu geben, findet Joachim Höft als Vorsitzender der Kulturlandschaft eine tolle Sache, um die Gästezahlen für das Schloss zu steigern und die Bekanntheit noch einmal zu verstärken. „Das war ein toller Start“ befand auch Uwe Schmidt und nun gälte es, das Ganze mit Leben zu erfüllen, eine hohe Erlebnisqualität zu bieten, wie etwa über die Entwicklung gemeinsamer Angebots-Bausteine mit touristischen Partnern vor Ort.