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17. Brockengarten

Der Brockengarten wurde 1890 zu Forschungs- und Lehrzwecken und als Schauanlage für Pflanzen der Hochgebirge aus aller Welt gegründet. Heute schützt und bewahrt er außerdem vom Aussterben bedrohte und sehr seltene Pflanzen. Im Garten sind rund 1.500 Pflanzenarten beheimatet, darunter die Brocken-Anemone und der Wellensittich-Enzian.

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Die Anlage auf dem 1.141 Meter hohen Brocken gilt als der höchstgelegene alpine Garten in der Nordhälfte Deutschlands. Die besondere ökologische Situation auf dem Brocken veranlasste den Botaniker Prof. Dr. Albert Peter bereits 1890 den Garten anzulegen. Das Fürstenhaus Stolberg/Wernigerode hatte ihm für diesen Zweck eine 4.600  Quadratmeter große Fläche zur Verfügung gestellt.

Seit ihrer Gründung war die Anlage immer wieder über längere Zeiträume sich selbst überlassen. So war während und nach dem ersten und zweiten Weltkrieg sowie in der Sperrgebietszeit (1961 bis 1989) die Pflege des Gartens nicht möglich. Dessen Grundstruktur blieb jedoch erhalten und im April 1990 begannen die Martin-Luther-Universität Halle, die Georg-August-Universität Göttingen und der Nationalpark Hochharz mit den Instandsetzungsarbeiten des Brockengartens.

Heute beheimatet der Garten rund 1.500 Pflanzenarten aus den Hochgebirgen der Welt. Er schützt und bewahrt vom Aussterben bedrohte und sehr seltene Pflanzen, Neben Pflanzenarten aus der Entstehungszeit des Alpinums gedeihen Arten, die nach 1990 gepflanzt wurden und die  in tieferen Lagen nur schwer oder nicht zu kultivieren sind.

Der Brockengarten gehört zum Nationalpark Harz. Von Mai bis Oktober kann die Anlage täglich mit dem Brockengärtner erkundet werden. An den Wochenenden werden Führungen mit dem Nationalpark-Ranger auf dem Brocken-Rundwanderweg angeboten, die auch die Besichtigung des Brockengartens beinhalten.

Wer den höchstgelegenen alpinen Garten in der Nordhälfte Deutschlands besuchen möchte, kann für die Anreise die Brockenbahn der Harzer Schmalspurbahn nutzen. Eine Anreise mit dem PKW ist nicht möglich. Beliebt ist auch der Aufstieg über einen der ausgewiesenen Wanderwege, darunter der Harzer-Hexen-Steig. Mit etwas Glück wird man auf dem Gipfel für den Aufstieg mit einer guten Fernsicht belohnt. Im Brockenhotel kann man übernachten und für das leibliche Wohl sorgt der Brockenwirt mit gastronomischen Angeboten. Lohnenswert ist der Besuch des Nationalpark-Besucherzentrums „Brockenhaus“.


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