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36. Schlosspark Pretzsch

Das Renaissanceschloss Pretzsch diente Königin Christiane Eberhardine, der Gemahlin von August dem Starken, zur Hofhaltung. Der Park wurde als barocker Lustgarten zu Beginn des 18. Jahrhunderts angelegt. Später wurde die Anlage landschaftlich überformt. Das Schloss beherbergt u.a. ein Café und eine Kunstausstellung sowie eine kleine Dauerausstellung zur Schlossgeschichte Der Schlosspark wird bis voraussichtlich 2019 saniert.

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Die sächsische Kurfürstin und polnische Königin Christiane Eberhardine (1671-1727) erhielt Schloss Pretzsch von ihrem Ehemann August dem Starken (1670-1733) als Geschenk zur Geburt des ersten Sohnes.

Im oberen Bereich des für die Gartenliebhaberin angelegten Barockgartens befand sich ein Wasserbecken mit Fontäne, das von aufwändigen Zierbeeten und exotischen Kübelpflanzen umgeben war. Heute laden hier eine große Rasenfläche und ein Abenteuerspielplatz zum Spiel ein.

Ein großes, abgesenktes Wasserbecken diente der höfischen Gesellschaft für vergnügliche Kahnfahrten und trennte den oberen Gartenbereich von dem Boskettbereich. Die Strukturen des Wasserbeckens sind heute noch gut erkennbar, zusätzlich wird die Fläche zukünftig besonders bepflanzt.

Im anschließenden Boskettbereich wird eine Besonderheit des Pretzscher Schlossparks deutlich: Da die Elbe in unmittelbarer Nähe des Schlossparks verlief, konnte die für die Barockzeit typische Gestaltung eines identischen Gartenstücks rechts der Hauptachse nicht umgesetzt werden. Die eigentliche Hauptachse des Gartens bildet daher elbseitig die Begrenzung der Anlage. Gegenwärtig liegt an diesem Hauptweg direkt der Elbdamm. Zu Zeiten Christiane Eberhardines war der Blick auf die benachbarte Elbe unversperrt.

Nach dem Tod von August dem Starke 1733 – seine Frau starb sechs Jahre zuvor – begann die Überformung und Umnutzung der Gartenflächen. Dir größten Änderungen erfolgten gegen Ende des 18. Jahrhunderts mit der Umgestaltung in einen englischen Landschaftspark. Die strengen Formen wurden überlagert, die Wege erhielten einen geschwungen Verlauf und es erfolgte eine natürlich wirkende Bepflanzung durch Sträucher und Hecken. In einer umfangreichen Sanierung wird nun bis 2019 der Charakter der barocken Parkanlage wieder sichtbar gemacht.

Das Schloss blickt mittlerweile auf eine fast 200-jährige Geschichte als Kinder- und Jugendheim zurück. Das heutige Kinder- und Jugendheim Pretzsch bietet als eine Einrichtung der Landesgesellschaft Salus gGmbH alle Bereiche der modernen Kinder- und Jugendhilfe.


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