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2. Gutspark Schönhausen (Elbe)

Im Geburtsort Otto von Bismarcks (1815-1898) liegt neben dem Bismarck-Museum der ausgedehnte Gutspark. 1711 wurde er als barocker Lustgarten mit geometrischen Formen und zahlreichen Sandsteinfiguren angelegt. Im 19. Jahrhundert kam ein landschaftliches Parkareal dazu. Bis heute verbindet eine Herkules-Statue die beiden Bereiche. Teile des Parks werden bis voraussichtlich 2019 saniert.

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Die Herkules-Statue hat wohl keine guten Erinnerungen an den ehemaligen Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck. Nach einer erfolglosen Jagd musste angeblich das Herkules-Hinterteil als Zielscheibe herhalten. Auf Spurensuche kann man sich noch heute begeben.

Dabei wird eine Tatsache offensichtlich: der Gutspark blickt auf die spannende Geschichte eines ursprünglichen Barockgartens aus dem 18. Jahrhundert und eines gestalteten Landschaftsparks aus dem 19. Jahrhundert. Wie in Parkanlagen in der Barockzeit üblich, bestimmten  geometrisch strukturierte Teilflächen das Gesicht des Barockgartens. Rechtwinklig verlaufende Wege, ein ausgeklügeltes Grabensystem für die Wasserwirtschaft, Teiche und die für die barocke Bepflanzung so typisch geschnittenen Bäume, Hecken und Gehölze machen auch heute noch Lust auf einen Spaziergang. Blickfang sind neben dem Herkules die wieder aufgestellten Gartenskulpturen rund um den Teich, die trotz ihres Körpers aus Stein die Anlage beleben.

Bereits zu Lebzeiten Otto von Bismarcks war die botanische Fülle des Parks so ausgewachsen, dass der barocke Charme immer weniger zur Geltung kam. Durch die zahlreichen Pflege- und Anpflanzungsmaßnahmen, die in den letzten Jahren durchgeführt wurden oder noch realisiert werden, sind heute deutliche Spuren des barocken Bildes wieder sichtbar.

Auch wenn das ehemalige Herrenhaus im Gutspark heute nicht mehr existiert, so bleiben die Wege- und Sichtachsen im Bereich der oberen Terrasse von klarer Schönheit. Neu angepflanzte Linden und Rosskastanien ergänzen dieses Areal. In nördlicher Blickrichtung stehen wieder Obstbäume auf einer blühenden Wiese als Symbol für die frühere und künftige Nutzung im Gutspark. Die beeindruckende dreireihige Lindenallee wird in ihrem Bestand erneuert.

An der Herkules-Statue wird eine Parkbrücke die Verbindung zum Landschaftsgarten aus dem 19. Jahrhundert bilden. Groß ausgewachsene Gehölzgruppen, Sumpfeichen, Ziersträucher und Wiesen prägen diese Parkpartie.

Aufgrund von umfangreichen Sanierungsmaßnahmen im Park ist derzeit nur ein Teil der Terrassen für Besucher freigegeben.


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