23.04.2007

Krim-Linde für Wittekind

Diese frühere Kuranlage, in der zur Zeit die Baumaßnahmen für das Kindermuseum Halle/Saale begonnen haben, gehört zu den insgesamt 40 historischen "Gartenträume"-Parks, die in einer Landesinitiative nach historischem Vorbild wiederhergestellt werden. Für diese in Deutschland einzigartige und beispielhafte Initiative zeichnete die Deutsche Gesellschaft für Gartenkultur und Landschaftskunst (DGGL) Ministerpräsident Wolfgang Böhmer im Jahr 2006 mit ihrem Kulturpreis "Goldenes Lindenblatt" aus. Zu dieser Auszeichnung gehörte auch eine Linde, die am heutigen Montag im Solbad Wittekind gepflanzt wurde. Reiner Haseloff sagte aus diesem Anlass: "Wir pflanzen diese schöne Krim-Linde vor allem für die, die nach uns diesen Baum und hoffentlich auch wieder diesen zauberhaften Park in Wittekind bewundern und erleben können. Sie soll ein Symbol sowohl für die vielfältigen Traditionen als auch für die starke und kreative Zukunft des Solbads Wittekind sein. Es wäre schön, wenn wir mit dieser Aktion helfen, den Dornröschenschlummer in Wittekind endgültig zu beenden." Er wies vor der Baumpflanzung auf die  besonderen Anstrengungen des Landes hin, mit denen die "Gartenträume" eine tragende Markensäule des Reiselandes Sachsen-Anhalt werden sollen. Nur durch das Bündeln der Aktivitäten der verschiedenen Ministerien sowie das enge Abstimmen mit den Partnern vor Ort und vor allem mit den Denkmalpflegern sei es möglich, das Wiederherstellen der Anlagen und ihre angemessene touristische Vermarktung zu einer Erfolgsgeschichte werden zu lassen. Zu Schaufel, Spaten und Gießkanne griffen im Solbad Wittekind außerdem Dr. Thomas Pohlack, Baubeigeordneter der Stadt Halle/S., Dr. Christel Riemann-Hanewinckel-MdB, Wolfgang Aldag, Vorsitzender der DGGL-Landesgruppe Sachsen-Anhalt und Claus Mangels, Vorsitzender des Gartenträume e.V. sowie Jutta Kleinschmidt, Geschäftsführerin des Solbad Wittekind e.V.